Herbst: So bleibt der Körper in Bestform

Der Sommer ist nicht nur die wärmste Jahreszeit, sondern für viele auch die sportliche Hochsaison. Joggen, Radeln, Schwimmen, Fußball und Tennis stehen dann auf dem Programm. Das sollte sich im Großen und Ganzen jedoch nicht ändern, auch wenn der Herbst teilweise schon mit Minusgraden abschreckt. Bewegung ist neben einer ausgewogenen Ernährung der elementare Baustein für einen gesunden und starken Körper. Hier ein paar Tipps, wie man durch die kalte Jahreszeit kommt:

1 Bewegung ist für den menschlichen Körper immer gut. Auch bei herbstlichen Minusgraden. Bevor man jedoch losrennt oder losradelt, muss eines klar sein: Zu allererst sollte man natürlich körperlich fit sein, keine Erkältung oder etwas in der Art mit sich herumschleppen.

2 Freizeitsportler mit Gelenkbeschwerden in Form von Arthrose oder anderen Abnutzungserscheinungen bekommen kältere Temperaturen im Herbst und winterliche Minusgrade ziemlich schnell zu spüren. Da sollte man lieber eine Pause einlegen. Oder seine Gelenke wärmen. Mit speziellen Bandagen kann man verhindern, dass die Knie, der Rumpfbereich oder die Ellenbogen auskühlen. Mit warmen Gelenken läuft es sich einfach besser. Das ist wie bei einem Auto, das läuft auch besser, wenn der Motor bereits auf Touren ist.

3 Aufwärmen ist natürlich im Herbst und Winter sehr, sehr wichtig, um Verletzungen wie Zerrungen vorzubeugen. Wobei Joggen, Radfahren oder Langlaufen sogenannte Aufwärmsportarten sind, die den Körper behutsam in Schwung bringen. Da reicht es, seine Bänder und Muskulatur etwas zu dehnen. Wer allerdings gerne draußen Fußball spielt, sollte da schon etwas mehr tun. Für die Wintersportler, die Skifahren und Snowboarden, gilt natürlich das Gleiche.

4 Ausreichend Flüssigkeit ist auch im Herbst sehr wichtig. Bei Minusgraden sollte man sich ein warmes Getränk mitnehmen – einen Tee oder eine Apfelschorle. Bei kalten Getränken wird der Körper zusätzlich beansprucht.

5 Wer sein sportliches Programm im Herbst durchzieht, sollte neben genügend Flüssigkeit auch immer etwas zu Essen bei sich haben. Ein Müsliriegel oder eine Banane geben einem schnell wieder Kraft und Energie. Damit ist man bestens versorgt und kommt in keinen Hungerast.

6 Pfützen, Matsch und rutschiger Untergrund – im Herbst sollte man gerade beim Joggen seine Sommertreter in der Ecke stehen lassen. Robustes Schuhwerk vermeidet Verletzungen und sorgt für Stabilität.

7 Und man sollte im Herbst auch nicht allzu lange damit warten, warme Sportunterwäsche zu tragen. Der Körper darf nicht auskühlen. Atmungsaktive Unterwäsche ist sehr gut, da man nicht so schnell durchschwitzt und nass wird. Kopf, Hals und Hände freuen sich natürlich ebenso über etwas Wärme.