Fit durchs Jahr – ohne Übersäuerung

Fit durchs Jahr – ohne Übersäuerung

 

Natürlich sollte nicht nur im Winter, sondern im ganzen Jahr auf eine basische Körperpflege bzw. auf einen harmonischen Säure-Basen-Haushalt geachtet werden! Denn ist der Körper erst einmal übersäuert, steht eine dringende Säure Basen Kur an.

Gerade der Winter stellt besondere Anforderungen an unseren Körper. In dieser Jahreszeit sind Erkältungen wahrscheinlicher als im Sommer. Der bekannte Naturheilkundler Dr. Köhnlechner hatte sogar einmal den Ausspruch geprägt, „man stirbt nicht im August“.

Darum sind Erkältungen im Winter häufiger

Betrachten wir nun einmal die Erkältung. Zumindest vom Wortlaut her sollte die Erkältung etwas mit „Kälte“ zu tun haben. Wie sollte man sich wohl über die „Kälte“ bzw. von „Kälte“ anstecken können. Ich verrate Ihnen was: Allein vom Wärmeentzug wird keiner krank. Im Gegenteil man kann auch an „Erkältung erkranken, ohne zuvor länger in der „Kälte verweilt zu sein. Oder ist es eher die „Kältere Jahreszeit“ von der das Wort Erkältung stammt?

Wenn man z.B. in der Straßenbahn auf engstem Raum zusammen sitzt und vom gegenüber ´angenießt´ wird sieht es schon wieder anders aus!

Die Antwort hat etwas mit einem gesunden Stoffwechsel und einem – immer – funktionierenden Entgiftungssystem zu tun. Es ist schon vor langer Zeit nachgewiesen worden, dass der menschliche Körper geradezu verschleimt, wenn er sich vermehrt von schleimbildenden Nahrungsmitteln ernährt. Schleimbildend sind insbesondere alle „nicht basischen Lebensmittel“ wie Getreideprodukte, Brot, Nudeln, Reis etc.

Für die meiste Menschen gehört es zum Standard, morgens Brot oder Brötchen zu essen. Mittags könnte es dann z.B. Pasta oder Pizza geben und dann später das AbendBrot. Ein Übermaß an Schleimbildnern gelangen somit in unseren Körper – Tag für Tag – Woche für Woche …. Jahr für Jahr. Stelle sich einer mal die Massen dieser ungesunden Substanz vor.

Symptome der Übersäuerung – Chronische Erkrankungen

Es ist schon wirklich vieles über die Problematik der „getreidelastigen“ Ernährung bekannt. Die
Ausführungen von Prof. Arnold Ehret in seinem Buch ´Die schleimfreie Heilkost´ haben mich jedoch endgültig überzeugt. Er hat an tausenden Patienten nachgewiesen, dass die dauerhafte Verschleimung letztlich die Funktion der Organe einschränkt – nach dem Prinzip ´die Kette bricht am schwächsten Glied´.

Das Buch ´Die schleimfreie Heilkost´ ist im Internet kostenfrei als pdf herunterzuladen. Auf YouTube steht es sogar kostenfrei als Hörbuch zur Verfügung.

Wenn ein Mensch jahrzehntelang seinen angestauten Schleim nicht ständig über den Darm und die Harnwege ausscheiden kann, kann es in späteren Jahren durchaus zu chronischen Erkrankungen kommen. Bei dem einen tritt es früher auf als bei anderen. Bei vielen chronischen Krankheiten sprechen wir dann von den sogenannten Alterserkrankungen. Diese sind meist nichts anderes als übervolle und verschlossene Schleimdepots des Körpers.

Am Anfang beispielsweise bei Kleinkindern und Säuglingen funktionieren die sofortigen Ausscheidungskräfte von übermäßigen Schleimstoffen noch sehr gut. Deutlich wird dies unter anderem, wenn mit dem füttern von Getreidebrei begonnen wird. Oft wird berichtet, dass den Kindern ab diesem Zeitpunkt häufig die Nase läuft. Irgendwann hört dieses Symptom dann auf, der Körper ´gewöhnt´ sich an diese Kost und lagert die Schleimstoffe ein.

Ich selbst habe es an mir immer wieder beobachtet. Wenn ich längere Zeit auf Getreide verzichtet habe und dann wieder einmal Brot, Pizza oder Nudeln gegessen habe. Spätestens am nächsten Tag meldete sich mein Körper deutlich, ich spürte wie er sich von dem neuen Ballast möglichst schnell und vollständig wieder trennen möchte. Mich hatte dabei sehr fasziniert, wie schnell der Körper reagiert und ich gelernt habe dies wahrzunehmen. Dieses Phänomen habe ich auch bei meinen Patienten festgestellt, die es selbst ausprobieren wollten. Schnell hatten sie dann die Problematik begriffen und waren sehr erstaunt.

Was hat jetzt aber die dauerhafte Verschleimung mit den Erkältungen im Winter zu tun?

Gehen wir davon aus, dass ein relativ gesunder Körper stets versucht sich von dem Übermaß an Schleimstoffen über das Jahr möglichst effizient auszuscheiden.

Im Winter sinken die Temperaturen deutlich ab, dadurch ziehen sich die Blutgefäße eher zusammen. Eine mangelnde Durchblutung, besonders der Schleimhäute, ist die Folge. In der Folge dessen kann weniger Schleim abtransportiert werden. Es kommt unweigerlich zu Stauungen und dann zeitnah zu einer ´explosiven´ Entladung in Form einer starken Erkältung.

Wir sollten froh und dankbar sein, wenn unser Körper auf dieses Notprogramm zurückgreifen kann! Besser, vielleicht auch schonender, wäre es natürlich, über das Jahr hinweg nicht so viele Schleimstoffe anzusammeln!

Da die meisten Menschen eines Kollektivs sehr ähnliche Gewohnheiten haben, somit auch oft unter den gleichen Belastungen leiden, wundert es nicht, wenn saisonal eine ´Entgiftungs- bzw. Entschleimungsphase´ zu beobachten ist. Mit Ansteckung hat das oft weniger zu tun, sondern eher mit den ähnlichen Milieus dieser Menschen.

Louis Pasteur hatte damals schon erkannt: ´die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles´.

Auf einen ausgewogenen Säuren-Basen-Haushalt achten

Da schließt sich der Kreis, wenn man jetzt wieder an einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt denkt.

Neben einer möglichst schleimfreien, zumindest aber einer schleimreduzierten Ernährungsform, ist der Körper, der nicht durch Stress, zucker- und eiweißreiche Kost zusätzlich übersäuert ist, wesentlich besser in der Lage, die kalte Jahreszeit ohne kräftezehrende Ausfallzeiten zu genießen.

Ein übersäuerter Körper hat ungleich mehr zu kompensieren und tut sich noch schwerer, sich in dieser Zeit von Ballast zu befreien. Daher sollte man ihn bewusst in ´Husten- u. Schnupfenzeit´ mit basischer Körperpflege liebevoll unterstützen.

Diese Informationen zur Übersäuerung wurden uns freundlicherweise von Dr. Burkhard Voges im Februar 2020 zur Verfügung gestellt.

 

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Übersäuert? Darmreinigung hilft.

Pommes, Pizza, Bratwürste, Schokolade, Kaffee und oben drauf noch ein paar Chips. Das hört sich alles schon recht lecker an. Doch was der Magen dazu sagt, insbesondere der Darm, bekommt man schnell zu spüren. Er übersäuert. Und das macht den Körper müde und schlapp.

In den meisten Fällen entsteht eine Übersäuerung des Körpers durch eine einseitige und nicht ausgewogene Ernährung. Wer also zu viel an tierischen Eiweißen, wie sie in Fleisch, Fisch und Milchprodukten vorkommen, isst oder Getreide in Form von Toast, Weißbrot und Baguette in sich hineinstopft, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Darm rebelliert und enorm sauer wird.

Haut, Haare und Nägel verändern sich
Die säurebildenden Lebensmittel enthalten Schwefel und Phosphor, die zu Schwefelsäure und Phosphorsäure im Körper abgebaut werden. Diese Säuren werden allerdings neutralisiert, wenn der Körper ausreichend basische Mineralstoffe erhält – durch Obst, Gemüse und Salate.  Wenn die fehlen, kommt es zur Übersäuerung. Symptome dafür sind Müdigkeit und Erschöpfung, eine verringerte Leistungsfähigkeit, nachlassende Konzentration sowie Nervosität. Das drückt sich dann in Form von Muskel- und Gelenkschmerzen aus. Auch Haut, Haare und Nägel verändern sich.

Da macht es dann wenig Sinn, sich mit entsprechenden Medikamenten vollzustopfen, die nur kurzzeitig für Besserung sorgen. Langfristig ist das keine Lösung. Das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper muss wieder hergestellt werden – und das erlangt man durch eine Darmreinigung. Hört sich unangenehm an, ist allerdings gar nicht so schlimm.

Eine Darmreinigung kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Sie ist als Kur anzusehen, die über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen geht. Je nach Beschwerden und Patient können pflanzliche Mittel eingesetzt werden. Der Darm kann auch mit Einläufen gesäubert werden. Sämtliche Altlasten und Schlacke, die für die Übersäuerung verantwortlich sind, werden so aus dem Darm gespült.

Gute Ernährung hält den Körper in Schwung
Wenn die Darmreinigung erfolgt ist, geht es weiter – und zwar mit einer ausgewogenen Ernährung. Das heißt: viele Ballaststoffe und Milchsäurebakterien – wie sie in Vita Biosa enthalten sind. Wenig tierisches Eiweiß. Dafür umso mehr pflanzliche Fette und Gemüse – das hält den Darm und damit den Körper in Schwung. Kartoffeln, Salate, Soja und frisches Obst sollten immer auf dem Speiseplan stehen. Denn diese basischen Lebensmittel wirken sich positiv auf die Darmflora aus und beugen einer Übersäuerung vor.

Und damit das auch so bleibt, empfehlen viele Ärzte und  Ernährungsexperten, dass eine Darmreinigung jedes Jahr durchgeführt werden sollte – das stärkt das Immunsystem und steigert die Leistungskraft. Nur so hält man auch ein gutes Gleichgewicht zwischen Säure und Base im Körper. Und der Darm ist nicht mehr sauer, sondern munter und fidel.