Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freuen uns dieses starke Team mit Produkten und als Sponsor unterstützen zu können.

Im dritten Anlauf ist es ihr endlich gelungen: die amtierende 12h-MTB-Europameisterin Anja Knaub darf sich nun auch Weltmeisterin nennen. Im oberbayerischen Weilheim gelang ihr am vergangenen Samstag der größte Triumph ihrer Mountainbike-Karriere: in der Einzel-Konkurrenz setzte sie sich trotz widriger Wetterbedingungen gegen alle Mitbewerberinnen durch und nahm am Ende freudestrahlend die Goldmedaille in Empfang. In der Kategorie 2er-Mixed taten es ihr Sabine Loacker und Martin Föger gleich: im steten Wechsel fuhren sie über zwölf Stunden die meisten Runden ihrer Kategorie und bekamen dafür ebenfalls den Titel 12h-MTB-Weltmeister 2016 verliehen.


Damit kann sich der Lindauer Rennstall toMotion Racing by black tusk gleich über drei Weltmeistertitel freuen.

Mit der Einzelkonkurrenz hatte Anja Knaub die härteste Variante der 12-Stunden-Weltmeisterschaft gewählt. Denn hier haben die Teilnehmer die Aufgabe, alleine innerhalb von 12 Stunden so viele Runden à 7,5 km und 125 Höhenmeter wie möglich zu fahren. Angesichts des Dauerregens, der die Strecke aufweichte und stellenweise tiefe Schlammlöcher entstehen ließ, nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Herausforderung. „Dieser Titel musste hart erkämpft werden“, so Anja Knaub. Weil der Dauerregen noch nicht reichte, bekam ich auch noch ordentlich Konkurrenz und so war es bis zum Schluss spannend: hält das Bike, reicht die Ausdauer, bekomme ich es fahrtechnisch hin und bleibe ich sturzfrei“… Ein Abenteuer mit Happy End. Denn trotz zäher Gegenwehr ihr stärksten Konkurrentin, Andrea Berner, sicherte sich Anja Knaub nach 21 Runden, 157,5 km und mehr als 2600 Höhenmetern den Titel „12h-Mountainbike-Weltmeisterin 2016“. Nach Sturz- und Defektpech in den vorangegangenen Jahren passte dieses Mal alles zusammen: „In diesem Jahr hatte ich das beste Team an meiner Seite, ein zweites Fahrrad und viel Erfahrung aus sechs 12 h Rennen. Das hat den Unterschied gemacht. Deshalb gehört ein Teil des Erfolges meiner Trainerin und dem toMotion-Betreuerteam. Ohne die tolle Verpflegung, die Fahrradreinigung, Reparatur und die Anfeuerungsrufe – inklusive La Ola, Runde um Runde – wäre es sicher anders gelaufen und der große Wunsch unerfüllt geblieben. toMotion ist ein super Team mit einer besonderen Teamchefin!“.

„Müde und glücklich“ – so fasst Sabine Loacker ihre Freude über den WM-Titel in der Mixed-Kategorie zusammen. Für sie war die 12h-MTB-WM „der Tag, auf den ich die ganze Saison gewartet und vor dem ich riesigen Respekt hatte“. Gemeinsam mit Martin Föger bestritt sie das Rennen, in dem sie einander alle zwei Runden ablösten. „Wir wollten siegen, gesund und mit Freude am Fahren. Das Wetter machte es uns nicht einfach, aber wer will es schon einfach?“, so Loacker. Bei den Zweier-Teams verbrachten die Fahrer ihre Pause zumeist dick eingepackt auf der Rolle im Zelt, um nicht auszukühlen. „Die Stimmung im to- Motion-Zelt war der Hammer, mein Rad wurde gewaschen, ich musste mich nur um Essen, Trinken und Radfahren kümmern.“ So versorgt, schaffte das Team Loacker / Föger mit 28 Runden das beste Ergebnis in der Gesamtwertung der 2er-Teams und wurde verdient zum Mixed-Weltmeister 2016 gekürt.

Abgesehen von den drei Weltmeistern bestritten zwei weitere Herren-2er-Teams und ein Einzelfahrer die 12-Stunden-WM. David Gerstmayer und Sven Schmid waren mit einem Gesamtalter von nur 35 Jahren die Youngsters unter den 2er-Teams Men. Trotzdem zeigten die beiden Nachwuchstalente im Team toMotion Racing by black tusk mit 27 gefahrenen Runden eine starke Leistung und erreichten bei ihrer ersten Teilnahme an einer 12h-Weltmeisterschaft auf Anhieb Platz 4. Der ebenfalls erst 19-jährige Sven Rothfuß fuhr gemeinsam mit Uwe Koch auf Platz 7 der 2er-Herren-Konkurrenz. Einzelkämpfer Ralph Nöth beendete das Rennen nach einem Sturz vorzeitig und erreichte mit 8 gefahrenen Runden Platz 12 der Kategorie Herren Einzel.

Auch Teamchefin Andrea Potratz ist stolz auf die Leistung ihrer Schützlinge: „Bei diesen Bedingungen sind wirklich alle super gefahren. Da sieht man mal wieder, wie viel die Unterstützung eines Teams zum Erfolg beitragen kann! Besonders freue ich mich für Anja, die es nach drei Anläufen endlich geschafft hat. Glückwunsch auch an Sabine und Martin – sie haben von Anfang an geführt und sind ein sehr starkes Rennen gefahren. Respekt vor unseren jungen Wilden – die haben sich auch super geschlagen. Insgesamt eine Top-Leistung von Fahrern und Team!“

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