Gewusst? Im Darm sitzt unser Gesundheitssystem. Erfahre hier wie Du Darmgesundheit fördern kannst und wie sich der Darm gesund aufbauen lässt.

Schon unsere Omas sagten „Hör auf Deinen Bauch“. Auch die Wissenschaft hat mittlerweile erkannt wieviel Wahrheit darin liegt. Es gibt viele wissenschaftliche Studien und Untersuchungen zu unserem Darm und seinen Bewohnern – dem sogenannten Mikrobiom. Bei unserem Darm-Mikrobiom handelt es sich um Bakterien, genauer einem ca. 1,5 kg schweren Bakterienteppich. Die ideale Darmflora lebt in Symbiose mit uns.

 Zweites Gehirn im Darm?!

Das sogenannte „Bauchhirn“ sitzt im Darm und ist unser „zweites Gehirn“.

Dazu etwas Evolutionsgeschichte: Unser Bauchhirn, oder wissenschaftlicher ausgedrückt das „Enterische-Nervensystem“ war vor unserem Kopf da und das spiegelt sich auch heute noch wider. Unser Darm braucht den Kopf bei lebenswichtigen Prozessen der Verdauung eigentlich nicht. Denn das menschliche Gehirn wird von der Bauch-Hirn-Achse nur grob über die aktuelle Verdauungslage informiert. Nur über diese Bauch-Hirn-Achse kann das Gehirn Einfluss auf unseren Darm nehmen. Und trotzdem viel Unheil anrichten! Gerade Stress, Umweltgifte sowie Antibiotika & Co setzen dem Darm mit seinen Bewohnern, den Darmbakterien, sehr stark zu. Es kommt zu sog. nervösen Darmerkrankungen, z. B. das Reizdarm-Syndrom. Zum Vergleich – es tritt dreimal häufiger auf, als der Diabetes. Oftmalig kommt es beim Reizdarm zu einer Vielzahl von Symptomen, unter anderem Blähungen Bauchschmerzen, Krämpfen, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder zu schleichendem Leistungsabfall. Zu den genannten Darmproblemen gesellen sich gerne Unverträglichkeiten, Anfälligkeiten für Infekte oder Allergien.

Kennst Du jemanden der so etwas hat?

Da die genannten Beschwerdebilder vielerlei Ursachen haben können, konsultiere bitte bei allen gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden einfach den Arzt / Therapeuten / Heilpraktiker Deines Vertrauens. Lasse im Zweifelsfall einen Test zur Darmgesundheit durchführen.

Darum ist die Darmgesundheit so wichtig

Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Leaky-Gut-Syndrom (durchlässige Darmwand) sind heute in aller Munde und nehmen stetig zu, aber warum?

Schauen wir uns dazu den Darm etwas genauer an. Neben dem bereits erwähnten Mikrobiom gibt es noch die Darmwand, unsere innere Schutzbarriere

 Die zwei wichtigsten Funktionen der gesunden Darmwand:

    1. Die Darmwand ist die innere Schutzbarriere gegenüber unerwünschten Eindringlingen von außen wie Bakterien, Schad- und Fremdstoffen aus unserer Nahrung und Umwelt.
    2. Die Darmwand dient der Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Darm.

Eine gestörte Darmflora kann sich durch Stress, Schadstoffe falsche Ernährung oder auch durch Antibiotika einnahmen entwickeln. Durch diese Faktoren kann die Darmwand und ihre Funktionen Schäden nehmen. Es entstehen „Risse/Durchlässigkeiten“ in der Darmwand und das größte Immunorgan – der Darm – kommt aus dem Gleichgewicht.

Die Folge: Schadstoffe, Schwermetalle, Mikroorganismen und unverdaute Nahrungsbestandteile können ungehindert in das Körperinnere eintreten und unerwünschte Reaktionen im Körper hervorrufen. So entsteht das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom. Immunreaktionen in Form von Unverträglichkeiten und Allergien stellen sich ein und können noch zu weiteren undifferenzierten Symptomen führen.

Die Darmwand schützen

Im Jahr 2015 brachte die veröffentlichte Untersuchung der Universität Graz den Nachweis, dass ein aktivierter Natur Zeolith, im folgenden Natur-Medizinprodukt PMA-Zeolith genannt die Darmbarriere schützen kann und die Regeneration der Darmwand unterstützt. In dieser wissenschaftlich anerkannten Goldstandard-Studie (Placebo-kontrolliert und doppelblind) wurde überprüft, welchen Effekt die Einnahme von PMA-Zeolithen bei Leaky-Gut hat. In der Gruppe, die über einen Zeitraum von drei Monaten einen aktivierten Natur Zeolith zwei Mal täglich einnahm, konnte ein signifikanter Rückgang des Zonulin-Wertes in den physiologischen Normalbereich verzeichnet werden. Das bedeutet, dass eine Regeneration des Darms stattgefunden hat und die Durchlässigkeit auf das positive Niveau reduziert wurde. Zonulin wird als Marker für den Grad des Leaky-Gut-Syndroms beim Menschen im Blut oder Stuhl labortechnisch ermittelt. In der Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhielt, veränderten sich die Werte hingegen nicht.

Zeolith zur Darmentgiftung

Du hast vielleicht schon mal von Zeolithen gehört. Aber wie wirkt das aktivierte natürliche Vulkangestein Zeolith nun bei der Darmentgiftung?

Die Wirkung ist auf die besonderen biophysikalischen Eigenschaften des Vulkangesteins Zeoliths zurückzuführen und sind schon lange fester Bestandteil der Wissenschaft und Medizin. Zeolith ist ein natürlich vorkommendes, wasserunlösliches, siliziumhaltiges Vulkanmineral. Mikroskopisch betrachtet weist Zeolith eine Gerüststruktur auf – vergleichbar mit einem mineralischen Schwamm, der selektive bestimmte Schadstoff-Ionen aus dem Darm zieht und in seine Hohlraumstruktur einlagert.

Das Vulkanmineral fungiert also als sogenannter Ionenaustauscher: Geladene Teilchen wie schädliches Ammonium, Blei und Cadmium werden vom Zeolith gebunden und gleichzeitig werden wichtige Mineralstoffe wie Magnesium oder Calcium in Spuren an den Körper abgegeben.

Schadstoffe wie z.B. Blei, Cadmium, Arsen aus Lebensmitteln und Wasser sowie auch Ammoniak aus unserem eigenen Eiweißstoffwechsel werden gebunden, bis sie den natürlichen Weg der Ausscheidung folgen. Dadurch werden nicht nur Leber und Nieren, sondern das gesamte Entgiftungssystem unseres Körpers entlastet. Die Darmwand wird außerdem gestärkt und regeneriert, was in der Folge das Darmimmunsystem unterstützt. Der positive Effekt ist schnell spürbar: Du fühlst dich entlastet und wohler.

ZEOLITH ist nicht gleich Zeolith – das gilt es zu beachten:

Die Mineralien-Familie der Zeolithe hat unterschiedliche Funktionen. Nicht jeder Zeolith ist zur Einnahme und daher zur Darmentgiftung geeignet. Achte  daher beim Kauf eines Zeolith-Produkts darauf, dass es sich um ein geprüftes Medizinprodukt handelt.

Die folgenden Qualitätsstandards garantieren Dir und Deinem Darm optimale Verträglichkeit.
Panaceo Zeolith ist
:

  • Reines Naturprodukt aus 100 % Vulkanmineral
  • Premium-Qualität aus einer exklusiven europäischen Rohstoffquelle
  • Geprüft als Medizinprodukt
  • Frei von chemischen Zusatzstoffen
  • Sehr gut verträglich – kaum Nebenwirkungen

Der Darm – Zentrum unseres Immunsystems

Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass sich knapp 70 % von unseren gesamten Immunzellen, welche für die Abwehrkräfte sorgen, in der Darmwand befinden. Zusammen mit dem Mikrobiom bilden sie ein komplexes, aber auch fragiles Ökosystem. Das, wie schon erwähnt, über die Bauch-Hirn-Achse einen direkten Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden nimmt. Dies erklärt auch, warum besonders emotionale Situationen ebenfalls im Darm spürbar sind und unter Umständen die Darmfunktion beeinflussen.

Unser Mikrobiom

Kommen wir nochmal zurück zu den Darmbewohnern – dem sogenannten Mikrobiom. Mikrobiom, gesunde Darmbakterien

Das Zusammenleben der Mikroorganismen ist ebenso komplex, wie das der Menschen. Sie konkurrieren um den verfügbaren Platz genauso wie um die Nahrung. In unserem Darm kann man die Bakterien grob in drei Gruppen unterteilen. Die sogenannten guten Darmbakterien.

Als erstes gibt es die Fäulnisbakterien – das sind die, die immer rumstänkern. Diese haben zwar ihre Daseinsberechtigung, jedoch dürfen sie auf keinen Fall Überhand nehmen, da sie in großer Zahl krankheitserregend wirken.

Zum weiteren haben wir eine Gruppe, die man als „Fähnchen im Wind“ charakterisieren könnte. Es sind neutrale Bakterien, die sich nach der aktuell dominanten Gruppe richten. Also entweder nach den Fäulnisbildenden Bakterien oder nach den – für uns positive und nützlichen Bakterien – den Aufbauenden.

Die Aufbauenden Bakterien sind also die dritte Gruppe. Diese gilt es zu fördern, da Sie unser Immunsystem unterstützen indem sie Krankheitserreger bekämpfen, produzieren Vitamine, begünstigen die Serotoninproduktion und nehmen viele weitere Aufgaben wahr. Die Anregung der Produktion von Serotonin ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, denn Serotonin ist nicht nur bei Depressionen ein wichtiger Marker, sondern vor allem ein Neurotransmitter, welcher für die Kommunikation unserer Zellen zwischen Bauch & Gehirn sehr entscheidend ist (Stichwort Bauchhirn). Der Zusammenhang zwischen Depressionen und Störungen der Darmflora wird heute als gesichert angesehen. Bei Depressionen fehlt Serotonin häufig auch im Darm. Des Weiteren ist dieser wichtige Stoff nicht nur für unser Wohlbefinden notwendig, er ist auch an der Steuerung des Immunsystems maßgeblich beteiligt.

Für was sind Milchsäurebakterien gut?

Zu diesen Aufbauende Bakterien gehören die Gruppe der Milchsäurebakterien, wie Lactobakterien und Bifidobakterien. Sie werden auch als Probiotika bezeichnet. Der Ausdruck „pro bios“ steht „für das Leben“. Probiotische Bakterien fördern mit ihrer Anwesenheit ein günstiges Milieu im Darm.  Was es der ansässigen Darmflora ermöglicht sich zu stabilisieren und zu vermehren. Deshalb ist die konstante Zufuhr von probiotischen Bakterien so wichtig. Neue Studien zum Thema Darmbesiedelung und Besiedlung des Mikrobioms zeigen, dass dies grundsätzlich oral erfolgt. Oral bedeutet Bakterien sollen über den Mund aufgenommen werden und müssen die Magen-Darm Passage durchlaufen, um ihre Funktion zu erfüllen und unsere Gesundheit zu fördern.

Wo kommen Milchsäurebakterien vor?

Milchsäurebakterien, wie zum Beispiel der Lactobacillus oder die Bifidobakterien werden so bezeichnet, weil sie Zucker in organische Säuren, hauptsächlich in Milchsäure, umwandeln.

Derselbe Umwandlungsprozess passiert auch während der Fermentierung, bei dem Zucker in Milchsäure und Essigsäure umgewandelt wird. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine uralte Methode der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Überall auf der Welt stößt man auf traditionelle Rezepte, welche auf dem Prinzip der Fermentation basieren: von Sauerkraut in Deutschland (nur frisches), Kwas in Russland über Kimchi in Korea bis hin zu Sojasauce und Misopaste in Japan und vielen vielen mehr. Dieses Konservierungsverfahren war so beliebt, weil es den Menschen erlaubte, sich auch in der kälteren Jahreszeit mit nährstoffreicher Nahrung zu versorgen. Das Geheimnis der Fermentation liegt allerdings nicht nur in der Konservierung, vielmehr ist sie auch eine Methode, um die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe entscheidend zu verbessern.

Bei fermentierter Nahrung sind die Zutaten „aufgeschlossen“, die wertvollen Nährstoffe sind herausgelöst und können schneller über die Darmschleimhaut resorbiert (aufgenommen) werden. Kurz gesagt: Nährstoffe aus Lebensmitteln, die durch Fermentation aufbereitet worden sind, gelangen schneller und leichter in die Zelle, wo sie schließlich auch gebraucht werden.

Leider werden die meisten der fermentierten Produkte heute noch zusätzlich pasteurisiert und enthalten damit keine lebenden Mikroorganismen mehr. Daher können solche Produkte unsere natürliche Darmflora nicht mehr unterstützen. Das erkennt man Beispielsweise am Sauerkraut ganz deutlich. Ein frisches Sauerkraut strotzt nur so von gesunden Milchsäurebakterien. Sauerkraut aus dem Glas oder der Dose hingegen enthalten keine dieser gesunden Bakterien.

Organische Säuren für eine gesunde Balance

Ohne fermentierte Nahrung mit lebenden Bakterienkulturen fehlen uns außerdem noch hochwertige organische Säuren. Sie sind richtige „Gesundmacher“ und werden isoliert sogar therapeutisch eingesetzt. Organische Säuren sorgen dafür, dass unsere Zellen gut versorgt werden und darüber hinaus, dass ein physiologischer pH-Wert aufrechterhalten werden kann. Denn nicht immer ist basisch die Lösung aller Probleme. Einige Bereiche unseres Körpers sind zwar durch Entgiftungsprozesse übersäuert, die es aber besser nicht wären. In anderen Bereichen sind gute organische Säuren wichtig, um ein gesundes saures Milieu aufrechtzuerhalten. Man muss sich vorstellen, dass allein im Magen-Darm-Trakt sieben verschiedene pH-Wertbereiche existieren. Bei vielen Menschen herrscht aber regelrecht ein Säuremangel im Magen.

Wenn wir unseren Körper durch den Säuremangel im Magen nur unzureichend mit den Bausteinen der Proteine, den essentiellen Aminosäuren versorgen, dann fehlen diese beim Aufbau von körpereigenen Eiweißen. Wie beispielsweise Enzyme, Hormone, Proteine und anderen wichtige Stoffen die der Körper dringend benötigt. Auch für die Aktivierung von Vitamin B12 oder die Reduktion von Eisen sind Säuren durchaus notwendig. Die organischen Säuren in fermentierten Kräutergetränken unterstützen die Aufspaltung und Verdauung der Nahrung, weshalb sich die Einnahme von fermentierten Kräutergetränken ca. eine halbe Stunde vor der Mahlzeit empfiehlt.

Wissenswertes zu fermentierten Lebensmitteln

Achte beim Kauf von fermentierten Lebensmitteln darauf, dass diese nicht pasteurisiert (über 70°C erhitzt) sind. Solche Produkte findest Du  vorzugsweise in Naturkost-, Bio-Läden und in Reformhäusern. Besonders zu empfehlen sind fermentierte Kräutergetränke in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Ach ja, Milchsäurebakterien haben nichts mit Milch zu tun, so dass sie ohne Probleme auch von Personen verzehrt werden können, die Milchprodukte nicht vertragen. Sind also auch von Personen mit Laktoseintoleranz sehr gut verträglich.

Diese Informationen zur Darmgesundheit wurden uns freundlicherweise von Esther Wimmer Master of Health Business Administration (MHBA) und Dipl. Oecotrophologin zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Quellangaben Internet:
www.panaceo.de/zeolith
www.panaceo.de/basic-detox-pure

Quellangaben Buch:
Kraftquelle Vita Biosa

 

____________________________________________________